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Trainingsfahrt an Pfingstmontag

Hallo zusammen! Am Montag haben Jan und ich zwei Trainingsfahrten gemacht. Die erste und die letzte. Ja, ich weiß, wir sind brave Men, also dumme Leute. Aber es gibt einige interessante Erkenntnisse. Wir fahren ungefähr das gleiche Tempo, das ist für uns beide gut. Ich scheine ein klein wenig besser am Berg zu sein, dafür hat Jan seine Stärken definitiv beim Abfahren und auf gerader Strecke (und in der Kondition, aber das brauchen wir ihm ja nicht sagen). Was auch noch eine Erkenntnis ist, ich bin eine Zicke und das wird unsere Freundschaft noch auf eine Probe stellen. Ich mag nicht auf Feldwegen fahren sondern nur Strasse und nachdem wir am Montag gefühlte 190 Kilometer (von 75) auf Feldwegen verbracht haben, musste ich mal kurz meinem Unmut freien Lauf lassen. Und ich hab mein Opfer bestens ausgesucht, war ja kein anderer da. Aber nach einer Pause ging es wieder. Weitere Erkenntnisse, Jan kann super Strecke planen - nicht. Eigentlich schon aber zwischendurch sind da immer so Aussetzer. Wir sind vorgestern von Zülpich über Lövenich, Enzen irgendwie nach Satzvey gefahren, das kann ich übrigens sehr empfehlen. Vor der Abfahrt habe ich mich auch sehr gut gedehnt. Aber als ich merkte, bis zu den Knien kommst Du nicht habe ich aufgegeben. Vergessen eben den Satz weiter zu schreiben, in Satzvey war sehr interessant, weil da war gerade ein Motocrossrennen, sah sehr cool aus und ich hatte es ja noch nie von nahe gesehen. Dann sind wir über Billig nach Kreuzweingarten und da war ein kurioses Häuschen und zwar müsste das in dem kleinen Ort Antweiler gewesen sein. Eine kleine Kapelle in einer wirklich ungewöhnlichen Form mit einer dreieckigen Tür die so cirka eine Tonne wiegt. Da haben wir dann auch eine kleine Pause gemacht. Die Eifler Höhenmeter haben dann ihr übriges dazu geleistet das es echt anstrengend war. Von da sind wir irgendwie Richtung Kall gefahren und dort zeigte sich auch langsam eine weitere Erkenntnis. Jan hat Kondition und kann immer weiter reden und ich versuche einfach weiter zu atmen. Da fällt mir mein ehemaliger Fussballtrainer Marcus Blum ein. Ein Mensch mit der imposanten Gestalt wie sie vielleicht nur noch Napoleon hatte. Ich darf das schreiben, denke ich, ich weiss ja das er den Blog liest. Auf jeden Fall hat er immer gesagt, so lange ihr noch reden könnt sind wir noch nicht genug gelaufen. Naja, irgendwie hat er ja Recht. Auf jeden Fall haben wir uns weiter Richtung Kall gekämpft und es ging ziemlich lange nur hoch. Ich hab mich schon gewundert aber nachher wurde es mir dann klar. Wir kamen nämlich oberhalb von Kall raus. Da war er wieder der Jan. Dann haben wir, radleruntypisch, die nächste Pause beim goldenen M verbracht, es hat aber sehr gut getan wobei ich das normalerweise über dieses Essen nicht sagen würde. Die letzten Meter haben wir uns dann durch gutes schottisches Wetter (Regen mit Wind) zurück nach Hause gekämpft. Am Ende standen da 75 Kilometer, ein ziemlich dicker Muskelkater und die Erkenntnis, bloss keine Feldwege fahren, sonst flippe ich aus. Heute in einer Woche gehts los, ich bin sehr gespannt und freue mich schon auf ein paar schöne Tage in Irland. In diesem Sinne, schöne Grüße##Schwede (und Jan)

27.5.15 07:46
 


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